Aus der Ideenschmiede der geistlichen Liedkomponisten

Was wären unsere Familien- und Jugendgottesdienste ohne das neue geistliche Lied? - Sie bringen den Schwung, prägen die Stimmung, gestalten Gottesdienst. Tun sie das auch noch, wenn seit 40 Jahren immer wieder dieselben Lieder gesungen werden? Auch wenn Wiederholung zum Ritus gehört wie der Fisch zum Wasser, kann zu häufige Wiederholung derselben Songs über Jahrzehnte hinweg jedoch der Begeisterung im Wege stehen. Deshalb fragt sich Peter Hahnen von der Arbeitsstelle Jugendseelsorge der dt. Bischofskonferenz in Düsseldorf: „Wie alt ist eigentlich das Neue?“ - Viele der Lieder, die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil nach neuen textlichen und musikalischen Ausdrucksformen der christlichen Botschaft und Liturgie gesucht hatten, sind heute doch ziemlich abgenudelt. Deshalb bemühen sich etliche Komponisten und Liedautoren auch heute, über 40 Jahre später, um zündende neue Lieder, u. a. auch mit aktuellen Stilformen wie dem Rap. Ihre Sorge ist es nun, dass viele Gemeinden neue Liedideen gar nicht aufgreifen. Wer hier auf der Suche nach einer guten Auswahl an Liedern ist, dem empfehlen wir zwei websites:  www.ngl-deutschland.de/welcome.html wird koordiniert von Peter Hahnen gemeinsam mit den neuen Liedermachern geistlicher Lieder. Speziell auf das Bistum Würzburg bezogen empfehlen wir die ausführliche homepage des Arbeitskreises Neues Geistliches Lied, der auf Veranstaltungen hinweist, neue Liederbücher bespricht und sogar einige downloads von Notenmaterial ermöglicht www.bands.bistum-wuerzburg.de/.