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Aktuell zum Kirchenjahr

 

Heft 7/ Firmprojekt: Gottsuche

(erhältlich ab 12.06.2018) jetzt abonnieren

Teil 01

Warum wir heute Gott lieben

Firmvorbereitung

Glaubensnacht für Gottsucher

 

Joh 20,19-29: Der ungläubige Thomas

 

ab 14 Jahren

Form:

Eine Glaubensnacht mit verschiedenen Stationen und Elementen (Katechese, Jugendarbeit, Liturgie)

Inhalt:

Die Jugendlichen setzen sich mit der Frage auseinander, warum es Sinn macht an Gott zu glauben. Sie begeben sich dem Unterschied zwischen Wissen und Glauben auf die Spur und finden heraus, wo und wie im Alltag Gott entdeckt werden kann.

Zielsatz:

Augen und Ohren offen halten, um Gottes Zeichen zu erkennen.

Bezug zur Lebenswelt:

Jugendliche fragen sich oft, wo genau Gott im Alltag erlebbar wird, ob Gott „bewiesen“ werden kann und woher sie die Sicherheit nehmen können, dass es tatsächlich einen Gott gibt.

Methoden, Riten, Aktionen:

Diskutieren, Beispiele aufschreiben, Rollenspiele, Wettbewerb, Bildbetrachtung usw.

Tipps / Zu beachten:

Die einzelnen Elemente (z.B. Stationen) lassen sich auch auf mehrere Treffen verteilen (z.B. wenn eine Pfarrei / Kirchgemeinde die Jugendlichen alle 14 Tage oder einmal im Monat sieht und nur ca. 2 h pro Treffen zur Verfügung stehen.

 

3. Neben den Jugendlichen können z.B. auch ihre Firmpaten oder Firmbegleiter eingeladen werden. So trägt der Glaubensabend auch dazu bei, dass sich Firmlinge mit ihren Paten auseinandersetzen und sie sich besser kennenlernen. Die Inhalte der verschiedenen Stationen sind auch für Erwachsene geeignet.

Schriftstellen:

Moses und der brennende Dornbusch / Der ungläubige Thomas

Leitworte:

Glaubenszweifel, Vertrauen, Gott erfahren

Autor:

Stephan Sigg, Chur

2018-J-Proj-FirmV-Glaubensnacht

 

 

 

Teil 02

Freestyle-Pilgern

Firmvorbereitung:

Unterwegs ohne Bett und Geld \ Mehrtägige, meditative Wanderung mit Firmlingen

Mk 6,7-13:

Aussendung der Jünger

 

ab 14 Jahren

Form:

3–5-tägige Wanderung mit einer Firmlingsgruppe. Der hier beschriebene Firmkurs bringt eine Prise Abenteuer in die alte christliche Ausdrucksform der Pilgerschaft: Gepilgert wird free-style, d.h. ohne Geld und ohne gebuchte Unterkunft. Das Ziel: Mit den Menschen, denen man begegnet, in Kontakt treten und ihnen Segen bringen. Es gibt 2 Vorbereitungstreffen, bevor die eigentliche Tour startet. Die Kirchengemeinde St. Dionysius/St. Georg in Havixbeck bereitet seit Jahren die Firmlinge in Kleingruppen auf das Sakrament der Firmung vor. Eine der Kleingruppen unternimmt diese Pilgertour.

Ziel:

Der Firmkurs „Freestyle-Pilgern“ möchte die Denkbewegungen von vierzehn- bis sechzehnjährigen Jugendlichen religiös begleiten. Es geht um Identitäts- und Herzensbildung.

Lebensbezug der Jugendlichen:

Das Sakrament der Heilig-Geist-Spendung fällt zumeist in die Schwellenzeit der Pubertät; daher kommt auch der seelsorglichen Firmvorbereitung die Aufgabe zu, die anstehenden Fragen zu begleiten: Wer bin ich? Was ist der Mensch? Was kommt auf mich zu? Wie geht es nach der Schule weiter? Wo will ich hin und wie sieht mein Weg aus? Was heißt eigentlich Zukunft? Aus religionspädagogischer Sicht macht es Sinn, diese Findungsphase mit einem gemeinsamen Suchangebot zu begleiten. Eine Kirche, die Mit-Sucher ist, gibt nicht nur ein sympathischeres Bild ab als eine Kirche, die weiß, wo es vermeintlich lang geht. Eine mit-suchende Pastoral ist auch auf eine breite theologische Basis gestellt: Motive wie der Aufbruch, das Unterwegssein und der Weg gehören wohl zu den ältesten Bestandteilen der jüdisch-christlichen Ideengeschichte.

Theologische Einordnung:

Hier steht ein Kirchenbild im Mittelpunkt, das dynamisch statt statisch ist, eher die Weggemeinschaft im Blick hat, statt eine pastorale Territorialpräsenz. „In einer hochindividualisierten Gesellschaft geraten die Pädagogik der Weitergabe des Glaubens und ihre Überwachung durch die Institution grundsätzlich in die Krise. Die Kernfigur des regelmäßig religiös Praktizierenden muss ergänzt werden durch einen Typus von Gläubig-Sein, der durch die Begriffe wie ‚Wahl’, ‚persönliches Bedürfnis’ und vor allem ‚in Bewegung sein’ gekennzeichnet ist [...] In der Geschichte der Religionen gibt es dafür den Topos des Pilgers. Der Pilger oder der Wanderer ist die typische Figur für Religion in Bewegung. Pilgerschaft darf jedoch nicht nur als binnenkirchliche ‚Wallfahrt’ verstanden werden, sondern vielmehr als Trend, die traditionell kirchlichen Wege zu verlassen.“ (Christine Schrappe, Personalentwicklung im Bereich Seelsorgepersonal, Würzburg 2012)

Leitworte:

Weg, pilgern, unterwegs, Firmvorbereitung

Autor:

Christoph Schulte, Havixbeck

2018-J-Proj-FirmV-Pilgern

 

 

 

Teil 03

Installier den Heiligen Geist

Festgottesdienst zur Firmung Joh. 14,15-17:

Verheißung des Heiligen Geistes

 

Jugendliche und Familien

Form:

Eucharistiefeier mit Sakramentenspendung

Inhalt:

Die Jugendlichen empfangen das Sakrament der Firmung. Die Wirkung des Sakramentes wird ihnen anhand des zeitgemäßen Symbols einer Smartphone–App erläutert.

Schriftstellen:

Das Pfingstereignis (Apg 2,1-6.14.22b-23.32-33), Jesus verheißt den Jüngern den Heiligen Geist (Johannes 14,15-17)

Leitworte:

Gottes Heiliger Geist, Kraft, Firmung, Sakrament

2018-J-EU-Firmung

 

 

 

 

 


 

Heft 5+6/ 2018 Juli – September 2018

(erhältlich ab 12.06.2018) jetzt abonnieren

 

01 Kurzimpulse für Kinder – im Gemeindegottesdienst

29. Juli:

17. Sonntag im Jahreskreis B, Joh 6,1-15: Brotvermehrung

Element in der Liturgie:

Gabenprozession

Vorbereitung:

Nach den Fürbitten werden die Kinder eingeladen, bei der Bereitung der Gaben mitzuwirken und sich beim Gabentisch aufzustellen. Dieser sollte an zentraler Stelle inmitten der Gläubigen stehen. So kann sich wirklich im Gang der Kinder mit den Gaben zum Altar eine kleine Prozession ergeben. Der Katechet gibt den Kindern die Gegenstände und spricht von dort die begleitenden Worte.

 

 

5. August:

18. Sonntag im Jahreskreis B, Joh 6,24-35: Brot des Lebens

Element in der Liturgie:

Meditation zum Kommunionempfang

Vorbereitung:

Es sollte möglich sein, dass sich die Kinder und ihre Eltern zum Kommunionempfang im Kreis um den Altar oder die Altarinsel stellen.

 

 

26. August:

21. Sonntag im Jahreskreis B, Joh 6,60-69: Worte ewigen Lebens

Element in der Liturgie:

Evangelienprozession

Vorbereitung:

Das Evangeliar liegt auf dem Gabentisch, einem anderen schön hergerichteten Tisch oder – falls vorhanden – auf einem Seitenaltar. Günstig ist ein Ort, an dem die Kinder sich sammeln können und von dem aus man einen echten Prozessionsgang zum Ambo machen kann. Er kann durch den ganzen Kirchenraum führen.

 

 

9. September

23. Sonntag im Jahreskreis B, Mk 7,31-37: Taubstumm

Element in der Liturgie:

Hör-Übung nach der Lesung und dem Antwortgesang und vor dem Evangelium

Aktion:

Gotteslob zu Boden fallen lassen

Autorin:

Dr. Annette Höing

2018-F-IMP-Juli-Sept-Impuls

 

 

 

 

 

15. Juli:

Aussendung der Zwölf

15. Sonntag im Jahreskreis, B

Mk 6,7-13: Aussendung der Zwölf

 

ab 5 Jahren

Gottesdienstform:

Wort-Gottes-Feier als Gruppengottesdiens

Zielsatz:

Wir folgen Jesus nach.

Inhalt:

Die Jünger sind unsicher und fragen sich, ob sie Jesu Auftrag ausführen können. Sie bestärken sich gegeneinander und machen sich daraufhin auf den Weg.

Bezug zur Lebenswelt:

Auch Kinder können, sollen und dürfen anderen vom Glauben erzählen. Sie wissen, dass das nicht leicht ist.

Methoden, Aktionen, Riten:

Frei erzählte biblische Geschichte mit Hilfe von biblischen Erzählfiguren. Sollten die Erzählfiguren nicht bei Ihnen vorrätig sein, können Sie mithilfe der Fotos die Geschichte verlebendigen.

Leitworte:

Aussendung, Weg, Gemeinschaft, auf den Weg machen, nicht allein, Vertrauen, Mut.

auf CD-Rom:

2 Ausmalbilder, Fotos zur biblischen Geschichte mir Erzählfiguren

Autorin:

Annegret Kopkow

2018-F-WGFR-15So-B

 

 

 

22. Juli:

Come to a quiet place

16. Sonntag im Jahreskreis, B

Mk 6,30-34: Die Speisung der 5000

 

Jugendliche und junge Erwachsene

Gottesdienstform:

Gruppengottesdienst oder Gemeindeliturgiemit jungen Leuten als Wort-Gottes-Feier

Methoden, Aktionen, Riten:

Einsatz von Filmsequenzen.

Weitere Bibelstellen:

Jesaja 30,15f.; Lk 5,15f.

Leitsatz:

Nur in der Stille kannst du finden, worauf es ankommt und was zählt.

Beteiligte Personen:

Prediger, Lektoren

Filmsequenzen:

werden für den Gottesdienst benötigt und sollten bereit gestellt werden

auf CD-Rom:

Hosentaschenzettel

Leitworte:

Stille, Loslassen, Gelassenheit

Autorin:

Christian Olding, Geldern

2018-J-WGF-16So-B

 

 

 

 

 

6. August:

Hier möchte ich nie wieder weg!

Verklärung des Herrn, Lesejahr B

Mk 9,2-10: Verklärung Jesu

 

ab 6 Jahren und Familien

Form:

WortGottesFeier als Gruppengottesdienst am Festtag während einer Familienfreizeit

Anlass:

Familienfreizeit zum Hochfest Verklärung des Herrn, Lesejahr B

Leitgedanke:

Momente der Gottesnähe und –erkenntnis im Leben

Methode:

Erschließung über beispielhafte Erfahrungen der Einheit und des Sinns zu Beginn, Erschließung des Evangeliums über das Medium der Traumreise, in der die Teilnehmenden in die Szene eintauchen und sie mit ihren eigenen inneren Bildern ausstatten, um die Erfahrung der Verklärung/der Gottesgegenwart ansatzweise nachempfinden zu können.

Ort:

Wenn die Umgebung (und das Wetter) es zulassen, wird der Gottesdienst nach Möglichkeit im Freien gefeiert. Möglich sind eine Feuerstelle, an der während der Freizeit auch sonst gemeinsam gefeiert wird, ein schöner Ort in der Natur, eine Hütte im Wald, ein Platz an einem Wegkreuz.

Leitworte:

Familienfreizeit, Gottesnähe

Autorin:

Dr. Annette Jantzen, Aachen

 

 

 

 

12. August:

Etwas Mut tut immer gut!

19. Sonntag im Jahreskreis, B

1 Kön. 19,4-8: Berufung des Elija; Joh 6,41-51:

 

ab 6 Jahren und Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier als Familiengottesdienst

Inhalt:

Der Prophet Elija ist mutlos und kann nicht mehr. Da schenkt ihm Gott durch einen Engel neuen Mut.

Relevanz für die Kinder:

Gott ist bei uns, wenn wir mutlos sind und er stärkt uns auf „engelhafte“ Weise.

Methode, Riten, Aktionen:

Rollenspiel zur Lesung, Aktion Mutmachspruch

Mitwirkende:

Kyrie: 2 SchülerInnen zum Vorlesen, Rollenspiel zur Lesung: Erwachsener Erzähler, 2 Schüler für Elija und Engel, Fürbitten: Schüler zum Vorlesen

Vorbereitung:

Rollenspiel einüben; Gewänder und Kulisse vorbereiten, siehe Material. \ Für Katechese: Vorher ca. 15-20 Eierschachteln mit hellen Farben (für mutig) und dunklen Farben (für mutlos.) mit Wasserfarben bemalen. Dann eine Blanco-Karte, siehe CD-Rom, aufkleben. Es sollten mehr helle als dunkle Eierschachteln sein.

Für Aktion „Mutmachspruch“:

Blanco-Karten und Stifte unter mehrere Zimmerpflanzen, die in der Kirche verteilt sind, legen.

Leitworte:

Mut, Elija, Altes Testament, Berufung

Autor:

Peter Schott, Münnerstadt

2018-EU-19So-B

 

 

 

 

 

19. August:

Kleines Brot mit großer Kraft

20. Sonntag im Jahreskreis, B

Joh 6,51-58: Ich bin das lebendige Brot

 

ab 10 Jahren und Familien

Gottesdienstform:

Familiengottesdienst als Eucharistiefeier am 20. Sonntag im Jahreskreis B

Zielsatz:

Das Brot, das von Gott kommt, ist das Brot, in dem Gott zu uns kommt und unser Leben reich macht

Inhalt:

Über den Gedanken, dass Brot verschiedene Qualitäten haben kann, geht es um das „Besondere“ und den „Mehrwert“ des eucharistischen Brotes; kleine Pantomimen zeigen, wie wir mit dem alltäglichen Brot umgehen – mit welcher Ehrfurcht und Dankbarkeit begegnen wir – allein und in Gemeinschaft – dem Himmelsbrot?

Methoden:

Nacherzählung einer Reportage, Pantomime, evtl. Tanz, Litanei

Material auf CD-Rom:

Brot-Litanei, Lied

Lied:

Kleines Brot (Magunski)

Leitworte:

Brot,Himmelsbrot, Eucharistie, Leben, Mehrwert

Autor:

Jan Magunski, Münster

2018-EU-20So-B

 

 

 

 

 

23. September:

Groß sein im Gutes tun

25. Sonntag im Jahreskreis, B

Mk 9,30-37: Wer der Erste sein will, soll der Diener aller sein

 

Jak 3,16–4,3: Weisheit von Gott

 

ab 8 Jahren und Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier am Sonntag, abgewandelt auch an anderen Tagen einsetzbar.

Zielsatz:

Vor Gott und Jesus sind wir groß, wenn wir Gutes füreinander tun.

Inhalt:

Jesus lädt uns ein, Groß zu sein im Gutes tun. Wir alle haben Talente in uns, auch wenn diese schön sind, sind sie nicht das Wichtigste. Wichtiger als der Erste oder Beste zu sein, ist es, Gutes zu tun. Das macht unsere Welt freundlich.

Bezug zur Lebenswelt:

Viele Kinder haben sicherlich die Fußball–Weltmeisterschaft und/oder die zurückliegenden Olympischen Winterspiele mitbekommen. Hierauf wird Bezug genommen. Oft sind Kinder gerne die Ersten und Größten. Wichtiger ist es, groß zu sein im Gutes tun. Die Kinder erzählen, was sie einmal Gutes gemacht haben. Das laut zu benennen, stärkt und hat eine gute Wirkung.

Methoden, Riten, Aktionen:

Zur Einführung ein ein kleines Anspiel angeboten. Es werden zur Hinführung des Evangeliums Bilder von Siegerehrungen gezeigt. Zur Katechese sind die Kinder eingeladen zu benennen, was sie einmal Gutes gemacht haben. Anschließend bekommen sie dafür eine Medaille umgehängt und erhalten Applaus. Zum Andenken erhalten die Gottesdienstbesucher einen Ideenzettel, auf dem Anregungen stehen, weiterhin Gutes zu tun.

Auf CD-Rom:

Kopiervorlage Medaille, Foto Olympia, Kopiervorlage Andenken

Leitworte:

Größter sein, Erster sein, Bester sein, Gutes tun, Hilfsbereitschaft

Autorin:

Marion Beyers-Reuber, Selfkant

2018-EU-25So-B

 

 

 


 

Heft 4/ 2018 Projekt: Glauben – Auf der Baustelle unseres Lebens  Reihe Kommunionvorbereitung 2018/19

(erhältlich ab 23.05.2018) jetzt abonnieren

Autorin des Heftes:

Claudia Schneider, Werne

Teil 1

Wir bauen auf festen Stein

 

Elemente zur Eröffnungsfeier in der Gemeinde

 

Lk 6, 47f: Haus auf dem Felsen

 

ab 8 Jahren und Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier mit anschl. Begegnungsmöglichkeit beim Kaffee und Basteln der Werkzeugkisten

Zielsatz

Die Kommunionfamilien finden in die Kommunionvorbereitung hinein und erhalten die Zusage Gottes, dass er für sie da ist. Die Gemeinde lernt die Gruppe der Kommunionfamilien kennen.

Inhalt:

Mit diesem Gottesdienst startet die Erstkommunionvorbereitung. Die Kommunionkinder stellen sich als Gruppe der Gemeinde vor und erhalten den Segen. Für das Kommunionhaus wird der erste Teil des Fundamentes gelegt und die Kinder bekommen einen Baustein (Lego Duplo o.Ä.), auf dem steht: Gott spricht: „Ich bin für Dich da! Auf mich kannst du bauen!“ Bei der anschließenden Begegnung können die Familien sich untereinander und die Gemeinde kennen lernen und die Werkzeugkisten gestalten. Die Werkzeugkisten entstehen aus bunt angemalten Schuhkartons, die die Kinder mitbringen und dann gestalten.

Methoden\Riten\Aktionen:

Auf eine Stellwand oder dreidimensional wird zunächst das große Fundament gelegt, welches die Beschriftung enthält: „Ich bin dein Gott! Ich trage dich! Ich bin für dich da! Auf mich kannst Du bauen!“ Die Kinder bekommen als Erinnerung einen Baustein (z.B. LegoStein) und erstellen sich anschließend eine Werkzeugkiste.

auf CD-Rom:

Vorlage für Stellwand

Leitworte:

Fundament, Erstkommunion, Eröffnung

 

2018-F-Proj-KommunionV2019-1

 

 

Teil 2

Wir bauen unser Familienhaus

 

Familienbibeltag

 

Lk 6, 47f: Haus auf dem Felsen

 

ab 8 Jahren und Familien

Dauer:

ca. 4 Stunden

Zielsatz:

An diesem Tag beschäftigen sich die Familien mit ihrem eigenen Familienhaus und erarbeiten Familienregeln, übertragen die Zusage Gottes: „Ich halte Dich und Deine Familie wie ein gutes Fundament!“ konkret auf ihr persönliches Familienhaus.

Bezug zur Lebenswelt:

In jeder Familie gibt es – oft unausgesprochen – Regeln und feste Gewohnheiten. Es ist hilfreich für das tägliche Zusammenleben, sich diese Regeln bewusst zu machen, sich darüber auszutauschen und gemeinsam (evtl. andere) Regeln zu vereinbaren, damit alle gut leben können.

Inhalt

Die Familien gestalten in Gruppenarbeit ihr eigenes Haus mit den Personen, die dazu gehören. Weiterführend wird dann überlegt, wie aus einem Haus ein Zuhause wird und entsprechende Familienregeln werden gewählt, besprochen und gemeinsam festgelegt. In einem dritten Schritt wird der Blick auf Gott gerichtet und die Zusage Jesu, dass sein Wort ein gutes Fundament für das Haus und das eigene Zuhause ist, auf das wir bauen können.

Leitworte:

Familie, Regeln, Hausbau, Fundament, Glaube

 

2018-F-Proj-KommunionV2019-2

 

 

Teil 3

Danke für die Taufe

 

Gruppengottesdienst Tauferinnerung

 

Lk 3,21 f: Taufe Jesu im Jordan

 

1 Sam 3: Berufung des Samuel

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier als Gruppengottesdienst am Werktag

Zielsatz:

Der Gottesdienst will die Familien mit der Stille vertraut machen und erspüren, dass in der Taufe Gott sein uneingeschränktes Ja zu jedem Einzelnen von uns sagt und auf unsere Antwort wartet.

Bezug zur Lebenswelt:

Für jeden Menschen ist Liebe und Ansehen überlebensnotwendig. Die meisten Kinder erleben das - Gott sei Dank - in ihren Familien. Daran kann die Botschaft von der unendlichen bedingungslosen Liebe Gottes anknüpfen. Die Stille, die die Feier des Gottesdienstes auch bietet, ist für viele Menschen heute eine Herausforderung. Gleichzeitig sind auch hier die Sehnsucht und die Suche nach Ruhe bei vielen sehr groß

Inhalt:

Der Gottesdienst führt in die Stille ein und beschäftigt sich mit der Taufe und der unendlichen, bedingungslosen Liebe Gottes. Im Rahmen der Eucharistiefeier liegt der Schwerpunkt in diesem ersten Gottesdienst auf den Eröffnungsteil des Gottesdienstes.

Leitworte:

Stille, Taufe, Gottesdienstablauf, Erstkommunion

 

2018-F-Proj-KommunionV2019-3

 

 

Teil 4

Gottes Wort ist wie eine Perle

 

Gruppengottesdienst Liturgiekatechese

 

Mt 13,44-46: Schatz im Acker

 

ab 8 Jahren und Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier als Gruppengottesdienst für Kommunionfamilien am Werktag, spätnachmittags

Zielsatz:

Der Gottesdienst verfolgt zum einen das Ziel, dass die Familien sich in der Feier der Liturgie ein wenig mehr zu Hause fühlen. Zum anderen werden sie eingeladen, darüber nach zu denken, was ihnen wichtig und wertvoll ist, wofür sie andere Dinge hergeben.

Bezug zur Lebenswelt:

Die Frage, welche Schwerpunkte wir setzen, was für uns wichtig und wertvoll ist, ist allgegenwärtig.

Inhalt:

Der Gottesdienst erklärt den Familien den Ablauf des Wortgottesdienstes. Die Antworten werden praktisch eingeübt. Auf der inhaltlichen Ebene stellt der Gottesdienst die Frage nach dem, was im Leben wichtig ist anhand der Gleichnisse vom Schatz im Acker und der Perle. Das Wort Gottes soll als wertvoll wie eine Perle erkannt werden und damit der Bezug zu dem Ablauf des Wortgottesdienstes hergestellt werden.

Leitworte:

Wort Gottes, Perle, Schatz, Gottesdienstablauf, Erstkommunion

 

2018-F-Proj-KommunionV2019-4

 

 

Teil 5

Nehmt und esst alle davon

 

Gruppengottesdienst Eucharistie

 

Mk 14, 12 ff: Paschamahl

 

1 Sam 3: Berufung des Samuel

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier als Gruppengottesdienst für Kommunionkinder und ihre Familien am Werktag

Zielsatz:

Der Gottesdienst verfolgt zum einen das Ziel, dass die Familien den Kern der Eucharistie erspüren und erfahren, dass hier in Brot und Wein Jesu Gegenwart greifbar ist. Zum anderen ist es wie schon in den vorhergehenden Feiern wieder das Ziel, dass die Familien den Ablauf sowie die Antworten der Eucharistiefeier kennen lernen.

Bezug zur Lebenswelt:

In den meisten Familien spielt das gemeinsame Essen nach wie vor eine Rolle im Familienleben. An diese Erfahrungsräume kann die Eucharistie anknüpfen und sie weiterführen hin zur göttlichen Gemeinschaft.

Inhalt:

Die Antworten und der Ablauf der Eucharistiefeier werden eingeübt. Auf der inhaltlichen Ebene möchte der Gottesdienst eine Brücke schlagen zur Feier der Eucharistie und den Familien einen Zugang zu dieser Feier eröffnen.

Leitworte:

Eucharistie, Abendmahl, Gottesdienstablauf, Erstkommunion

 

2018-F-Proj-KommunionV2019-5

 

 

Teil 6

Darauf kannst du bauen!

 

Elemente für den Festgottesdienst zur Erstkommunion

 

Lk 6, 47f: Haus auf dem Felsen

Zielsatz:

Der Gottesdienst vertieft die Erkenntnisse der Vorbereitungszeit und macht sie den Gästen zugänglich.

Inhalt:

Die Kinder haben vor dem Gottesdienst ihre Bausteine auf das Fundament gesetzt. Im Gottesdienst werden die Elemente des Fundamentes noch einmal angesprochen und so die Vorbereitungszeit und wichtige Elemente vertieft.

Lied:

Du bist heilig

 

2018-F-Proj-KommunionV2019-61

 

 

 

 


 

Heft 3/ 2018 Gottesdienste Mai - Juni 2018

(erhältlich ab 23.04.2018) jetzt abonnieren

Impulse für Kinder – im Gemeindegottesdienst

 

6. Mai: 6. Sonntag d. Osterzeit

Joh 15,9-17: Liebt einander

3. Juni: 9. Sonntag i. Jk., B

Mk 2,23-3,6: Der ist für mich wie Bruder und Schwester

10. Juni: 10. Sonntag i. Jk, B

Mk 3,20-35: Das Reich Gottes gleicht einem Senfkorn

17. Juni: Petrus und Paulus

Joh 21,1.15-19: Liebst du mich?

Autorin:

Marion Beyers-Reuber

 

2018-K-IMP-Mai-Juni-B

 

 

10. Mai:

Wie weit weg ist Gott?

Christi Himmelfahrt, B

Apg 1,1-11: Geisttaufe
Mk 16,15-20: Aussendung der Apostel

 

für Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier am Hochfest Christi Himmelfahrt, Lesejahr B

Weitere Biblische Texte:

Apg 1,1-11; Eph 1,17-23 oder Eph 4,1-13; Mk 16,15-20

Methoden\Riten\Aktionen:

Ich-bin-da-Ritual, Malaktion, Meditation, Bewegung: Segensgang

Inhalt:

Die Himmelfahrt Christi setzt das antike dreistöckige Weltbild voraus, das nicht mehr das unsrige ist. Sie hat viele Parallelen in der Antike, bei denen es um die Verherrlichung und Erhöhung des Herrschers geht. In diesem Gottesdienstmodell geht es deshalb um ein symbolisches Verständnis dieser besonders für Kinder eindrucksvollen Erzählung. Ihr Inhalt ist ein Weg–Gehen und Wieder–Kommen. Es geht um Abschiednehmen und den eigenen Weg finden. Der Weg Jesu ist grenzenlos und geht weiter, wenn er Handlungsmodell für das eigene Leben wird. Seine Spuren suchen und in seine Fußstapfen treten, ist die zentrale Botschaft des Festes Christi Himmelfahrt. Die Katechese entfaltet den Gedanken, dass ich mit Menschen, die nicht (mehr) da sind, in Verbindung bleibe und diese besondere Beziehung mein Leben prägen kann. Dafür lohnt sich der Blick in den Himmel.

Stichworte:

Weggehen, Wiederkommen, Weg, Lebensweg, Erinnerung, Wolken, Himmel, Nähe und Ferne

Autor:

Rainer Beckert

 

2018-F-EU-ChrHim-B

 

 

27. Mai:

Oh mein Gott...!

Dreifaltigkeitssonntag

Röm 8,14-17: Finde Gewissheit

 

Jugendliche und junge Erwachsene

Anlass:

Liturgische Filmnacht

Gottesdienstform:

Wortgottesdienst \Liturgische Filmnacht\ Gruppengottesdienst

Methoden\ Riten\ Aktionen:

Einsatz von Filmsequenzen

Weitere Bibelstellen:

Römerbrief 8,14-17

Leitworte:

Wer ist Gott I Glauben leben

Leitsatz:

Wenn du erleben willst, wer Gott ist, musst du im Leben ein Risiko eingehen.

Autor:

Christian Olding

 

2018-J-WGF-Dreifalt-B

 

 

3. Juni:

Gut, dass es den Sonntag gibt

9. Sonntag i. Jk., Lesejahr B

Mk 2,23-28: Der Sabbat ist für den Menschen da

 

ab 8 Jahren und Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier am Sonntag als Familiengottesdienst

Weitere mögliche Anlässe:

Das Anspiel kann als Baustein in der Versöhnungskatechese verwendet werde.

Zielsatz:

Gut, dass es den Sonntag gibt!

Inhalt:

Verbote und Gebote nerven zwar oft, sie haben aber ihren Sinn, weil sie „Dinge“ schützen, die kostbar und wertvoll sind. Das wird an einer Alltagssituation eines Kindes (mit dem Fahrrad ins Schwimmbad fahren) verdeutlicht. Das Gebot, den Sonntag von Arbeit freizuhalten, schützt das Wohlergehen und Zusammenleben von Menschen, weil so Erholung, gemeinsame Zeit usw. möglich sind. Der Sonntag ist ein Geschenk Gottes, weil er möchte, dass es uns gut geht.

Bezug zur Lebenswelt der Kinder:

Kinder begegnen Verboten, Regeln und Vorschriften täglich. Sie zu übernehmen, einzuüben und einzuhalten ist ein Lernprozess. Ist Handeln aus Einsicht das Ziel der Erziehung, dann müssen die von den Normen geschützten Werte zumindest hin und wieder anschaulich und nachvollziehbar gemacht werden.

Methoden\ Riten\ Aktionen:

Kurzdialog zwischen Kind und Elternteil, Gebots-/Verbotsschilder auslegen und Werteschilder zuordnen, Gespräch mit den Kindern.

Leitworte:

Gebote, Werte, Sabbat, Sonntag

Autorin:

Dr. Annette Höing, Dülmen

 

2018-F-EU-09So-B

 

 

17. Juni:

Zacharias verstummt

Geburt Johannes des Täufers

LK1, 5-17 und Lk1, 57-66: Zacharias und Elisabeth erwarten ein Kind

 

ab 5 Jahren

Zielsatz:

Bei Gott ist nichts unmöglich.

Inhalt:

Das Leben von Zacharias und Elisabeth wird von Gott verändert. Gott erfüllt dem Paar einen Wunsch zu einer Zeit, als sie schon gar nicht mehr damit gerechnet haben. Zacharias vertraut dem Boten Gottes nicht. Aus diesem Grund wird er stumm, bis sich die Vorhersage erfüllt.

Bezug zur Lebenswelt der Kinder:

Auch einem Kind verschlägt es manchmal die Sprache. Es staunt über ein Wunder und kann es nicht in Worte fassen.

Methoden\Aktionen\Riten:

Frei erzählte Geschichte mit biblischen Erzählfiguren. Sollten Keine Spielfiguren bei Ihnen vorrätig sein, werfen Sie die Fotos per Beamer an die Wand.

Leitworte:

Trauer, kein Vertrauen, Sprachlosigkeit, Freude, Dankbarkei

Autorin:

Annegret Kopkow, Braunschweig

 

2018-K-WGF-GebJohT

 

 


 

Heft 2/ 2018 Projekt: Du kannst Frieden Schülerprojekt zum Katholikentag 2018

(erhältlich ab 23.03.2018) jetzt abonnieren

1. Du kannst Frieden

Projektskizze
Auftakt

2. Frieden durchbuchstabieren

Wir erstellen ein Friedensalphabet
Frieden hörbar machen
Frieden gedichtet
Frieden wie gemalt

3. Friedenshelden

Wir lernen vorbildliche Friedensstifter kennen

4 Frieden gezeichnet

Wir entwickeln einen Streitschlichter-Comic
Frieden genau hier. Orte des Friedens in unserer Stadt
Frieden bauen. Ein Friedensdenkmal erfinden

5 Frieden in Szene gesetzt

Wir spielen eine Friedensverhandlung

6 Frieden würfeln

Wir erfinden ein Friedensspiel

7 Frieden, das sind Worte und Taten

– Friedensgottesdienst

 

 


 

Heft 1/ 2018: Gottesdienste März - April 2018 Gottesdienste nach Art des Kinderlandes

(erhältlich ab 27.02.2018) jetzt abonnieren

4. März

10 Gebote im Spiel des Lebens

3. Fastensonntag, Lesejahr B

Ex20,1-17: Die zehn Gebote

 

Ab 6 Jahren und Familien

Weitere Anlässe:

Fastenzeit allgemein, Beichtvorbereitung

Gottesdienstform:

Wort-Gottes-Feier

Inhalt:

Gott hat uns Menschen die 10 Gebote geschenkt. Sie wollen Hilfe bieten, damit Menschen glücklich und friedlich miteinander leben.

Methoden\Riten\Aktionen:

Spieleaktion

Autor:

Peter Schott

 

2018-F-WGF-03FaSo-B

 

 

29. März:

Zeichen Seiner Liebe

Gründonnerstag, Lesejahr B

Joh 13,1-15: Er erwies Ihnen seine Liebe

 

Für Familien

Gottesdienstform:

Gottesdienst zum Gründonnerstag

Zielsatz:

Jesus liebt uns. Er zeigt es uns in vielen Zeichen.

Inhalt:

Jesus feiert mit seinen Freunden das letzte Abendmahl. Er zeigt seine Liebe in vielen Zeichen, so auch mit der Fußwaschung. Die Kinder hören davon und ihnen werden zur Erinnerung an dieses Ereignis die Füße gesegnet.

Bezug zur Lebenswelt:

Die Kinder freuen sich, wenn sie geliebt werden. Ihnen wird die Abendmahlfeier als Zeichen der Liebe Jesu erklärt. Die Kinder kennen einige Rituale vom Gottesdienst, am heutigen Gründonnerstag werden Ihnen einige Rituale nochmals erklärt.

Methoden\Riten\Aktionen:

Zur Katechese findet eine Segnung der Füße statt \Kinder bilden einen Kreis um den Altar

Leitworte:

Gründonnerstag\Fußwaschung\Abendmahl\Jesu Liebe\Zeichen

Autor:

Marion Beyers-Reuber

 

2018-F-WGF-Karf

 

 

30. März:

Der Weg Jesu zu uns

Karfreitag, Lesejahr B

Joh 18,1-19, 42

 

Ab 10 Jahren und Familien

Form:

Kreuzwegandacht für Familien, evtl. auch als Elemente der Karfreitagsliturgie

Gottesdienstort:

Wegstationen durch die Gemeinde

Zielsatz:

Jesus als Menschen vorstellen, der gewaltfrei und unschuldig Opfer eines religiös und politisch motivierten Todesurteils wurde.

Inhalt:

Mit Jesus Mensch werden, ein Gang durch die die Passionsgeschichte

Methoden\Riten\Aktionen:

Kreuzweg durch die Gemeinde\Malaktion\Bildbetrachtung

Material auf CD-Rom:

Foto

Leitworte

Passion\Kreuzweg

Autor:

Christoph Buysch

 

2018-F-EU-OSo

 

 

1. April:

Willkommen auf der Osterinsel

Ostersonntag, Am Tage

Joh 20,1-9: Auferstehung Jesu

 

Für Familien

Form:

Eucharistiefeier am Ostersonntag, Lesejahr B

Bezug zur Lebenswelt:

Im Lauf der letzten Jahrzehnte sind selbst die Ostergottesdienste immer leerer geworden - auch weil immer mehr Familien über die Feiertage verreist sind. Auch Kinder lieben es, in den Urlaub zu fahren und mit Mama und Papa neue Ziele zu entdecken. In diesem Gottesdienst soll - zumindest in Gedanken - die Osterinsel das Ziel sein. Und so wie ein Inselurlaub lädt auch die gemeinsame Feier des Osterfestes ein, sich selbst grundlegend verändern zu lassen und etwas Mutmachendes für den Alltag mitzunehmen.

Zielsatz:

Wer Ostern feiert, geht als neuer Mensch und reich beschenkt nach Hause.

Inhalt:

Da die österlichen Zeichen für sich sprechen, nimmt sich der Familiengottesdienst in zusätzlichen Aktionen eher zurück. Über die Metapher der Urlaubserfahrung erfahren die Teilnehmer, dass Ostern mehr ist als nur eine Insel im Alltag: Es ist eine existenzielle Bereicherung.

Methoden:

Angesichts der zu erwartenden vollen Kirche Kurzdialoge einiger Kinder, die zu einer gelenkten Katechese und der Einladung führen, österliche Zeichen selbst mitzuerleben.

Leitworte:

Ostern\Erfahrung\Geschenk\Leben

Autor:

Jan Magunski

 

2018-F-EU-OSo

 

 

22. April:

Rahmen-Wechsel

4. Sonntag d. Osterzeit, B

Joh 10,11-18: Ich bin der gute Hirt

 

Jugendliche und Familien

Form:

Eucharistiefeier am Sonntag als Jugendgottesdienst

Inhalt/Methode:

Die Jugendlichen sind eingeladen, die Metapher des Guten Hirten zu meditieren und kreativ damit umzugehen, um einen neuen Blick auf diese traditionelle Vorstellung zu bekommen. Dabei wird die Methode des Reframing spielerisch angewandt. Reframing bedeutet, einen neuen Rahmen zu konstruieren und damit einem Sachverhalt, einer Situation eine neue Bedeutung zu geben. Ein Bild kann in einem neuen Rahmen ganz anders aussehen und anders wirken. Wird ein Problem reframt, dann bekommt dasselbe Ereignis eine neue Bedeutung: neue Reaktionen und neues Verhalten werden möglich. Jesu Intention und sein Verhalten werden aus dem historischen Rahmen gelöst und mit der eigenen Lebenssituation verbunden.

Leitworte:

Fürsorge\Schutz\Hirte\Archetyp\Metapher

Autor:

Rainer Beckert

 

2018-J-EU-04Oso-B

 

 

 

 


 

Heft 12/ 2017: Projekt: Der Schatz des KG Gottesdienste nach Art des Kinderlandes

(erhältlich ab 14.12.2017) jetzt abonnieren

Autorin:

Sr. Teresa Zucik

Die 3 wesentlichen Teile des Abenteuerlandes

 

1.

Spielstraße, 30 min Freispiel in einem großen Raum. Für Erwachsene gibt es Stehkaffee

2.

Gottesdienst und kindgerechte Katechese

3.

Kleingruppen in separaten Räumen während der Erwachsenenpredigt

Altersgruppen:

Krabbelkinder und Kindergartenkinder\1. und 2. Klasse\2. und 4.Klasse\ab der 5. Klasse

 

 

01 Die Gabenbereitung

 

Inhalt:

Die Könige brachten Gaben zum Jesuskind in der Krippe: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Der zweite Teil der Messe, die Eucharistiefeier, beginnt mit der Gabenbereitung. Brot und Wein werden zum Altar gebracht, die Kollekte eingesammelt, die materielle Gabe der Nächstenliebe. Brot und Wein als "Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit". Gott nimmt unsere Gaben an und wird uns durch die Verwandlung von Brot und Wein das große Geschenk der Gegenwart seines Sohnes bereiten.

 

 

02 Das Hochgebet

 

Zielsatz:

Die Kinder machen sich bewusst, was es heißt, Danke zu sagen.

Inhalt:

Schon früh lernen Kinder "Bitte" und "Danke" zu sagen. Das Danken gehört in allen Gesellschaften zum Gelingen eines guten Miteinanders. Danke zu sagen gehört zu einer guten Erziehung. Kinder lernen durch Vorbilder, zuerst bei den Eltern. Es gibt viele Gründe und Gelegenheiten am Tag zu danken. Im Gottesdienst danken wir Gott für seine Gnade und Güte. der Höhepunkt ist es, im Hochgebet Jesus Christus zu danken. Gott hat uns seinen Sohn geschenkt und dieser Sohn hat für uns alle Last und Sünde am Kreuz getragen. Für seinen Tod und seine Auferstehung danken wir Gott im Hochgebet.

Material auf CD-Rom:

Bildkarten\Lied\Bibelverskarte

 

 

03 Das Sanctus

 

Zielsatz:

Die Kinder lernen den Unterschied zwischen Heiligem und Profanem kennen.

Inhalt:

Als Höhepunkt des Hochgebets singen wir Gott das Sanctus zu. Er alleine ist der Heilige. Alles, was mit Gott zu tun hat, ist deshalb auch heilig. Wir Menschen bezeichnen manche Dinge als "was uns heilig ist". Solche Vergleiche sind vor dem Hintergrund zu sehen, dass diese Ehre unserem Gott gebührt.

Methoden\Riten\Aktionen:

Rollenspiel\Schatzsuche\Fragespiel

Material auf CD-Rom:

Bilder\Schatzkarte\Sonnen - und Wolke - Bildchen

 

 

04 Das Hochgebet

 

Zielsatz:

Die Kinder gewinnen ein erstes Verständnis für das Geheimnis der Wandlung und der Gegenwart Christi in der Eucharistie.

Inhalt:

Ein Wort konnte Menschen verändern, wenn Jesus es aussprach. Sie wurden gesund oder änderten ihr Leben. Beim Abendmahl nahm Jesus Brot und Wein und sprach die Worte aus, die aus den Zeichen "Brot und Wein", "Leib und Blut" des Herrn machen. Er selbst ist da, gegenwärtig, ganz persönlich. Er gab den Auftrag, dies zu seinem Andenken zu tun. Diese Beauftragung ist dem Priester im Namen Jesu geschenkt. Jesus wusste, dass wir nicht ohne ihn leben können, deshalb blieb er in der Welt, in dem heiligen Mahl am Altar".

Mitarbeiter:

Katechet/in als Schatzsucherin verkleidet\Seine Assistent/in\Vier Kinder für das Theaterstück

Methoden\Riten\Aktionen:

Rollenspiel

Material auf CD-Rom:

Vorlage Lesezeichen

 

 

05 Das Agnus Dei

 

Inhalt:

Das Brechen des Brotes wird von dem Gesang des "Agnus Dei" begleitet, dass lateinisch ist und das "Lamm Gottes" bezeichnet. Es ist eine der ältesten Formen der Anbetung im Christentum. Der Wortlaut "Opferlamm" ist fester Bestandteil des Pessachfestes, das an den Auszug und die Errettung aus Ägypten erinnert. Die Bezeichnung Opfer ist den Kindern nicht mehr geläufig. Jesus gab sein Herz, seine Liebe, sein Leben für uns. Er hat der Menschheit ein großes Opfer geschenkt, sein Leben. In dem Bild vom Lamm, das unschuldig und rein ist, steht die Sünde entgegen. Jesus ist für uns das "Opferlamm".

Material auf CD-Rom:

Bibelverskarten\Bild vom Lamm\Herz\Kreuz

 

 

 

 


 

Heft 11/ 2017: Gottesdienste Januar - Februar 2018

(erhältlich ab 14.12.2017) jetzt abonnieren

01 Impulse für Kinder - im Gemeindegottesdienst

21. Januar: 3. Sonntag im Jahreskreis B

Mk 1,14-20, Menschenfischer

28. Januar: 4. Sonntag im Jahreskreis B

Mk 1,21-28, Heilung des Besessenen

Karneval:

Unsere bunte Vielfalt

4. Februar: 5. Sonntag im Jahreskreis B

Mk 1,29-39, Heilung der Schwiegermutter des Simon

Autorin:

Marion Beyers-Reuber

 

2017-F-EU-Jan-Febr-Impulse

 

 

1. Januar

Gute Botschaften

Neujahr/Sternsinger

Lk 2, 16-21: Hirten bei der Krippe

 

für Familien

Anlass:

Neujahr, Aussendung der Sternsinger

Form:

Eucharistiefeier zu Neujahr

Zielsatz:

Die Teilnehmerinnen hören verschiedene Botschaften und lauschen auf die persönliche Botschaft Gottes für ihr Leben.

Lebensbezug der Kinder:

In unserem Alltag erreichen uns täglich unzählige wichtige und unwichtige Nachrichten. Da ist es oft schwer, eine Entscheidung zu treffen, was wie wichtig ist. Auch Gott hat eine Botschaft für uns, die unser Leben verändern kann. Da diese Botschaft häufig leise ist, besteht die Gefahr, dass sie untergeht. Daher bietet der Gottesdienst Raum, einmal bewusst hinzuhören. Das Vernehmen dieser Botschaft bietet dann auch die Möglichkeit die anderen Entscheidungen, was wichtig und unwichtig ist, wieder neu zu treffen. Auch die Sternsinger sind Anfang des Jahres mit einer Botschaft Gottes auf den Weg, die bei den meisten Menschen sehr wohl gehört wird und auf die einige sehnsüchtig warten. Sich dieser Aufgabe bewusst zu werden, und daraus Freude zu schöpfen, dazu möchte der Gottesdienst ebenfalls beitragen.

Inhalt:

Gott begegnet uns in allen Situationen unseres Lebens und lässt sich dort entdecken. Dabei sind wir manchmal auf die Hilfe unserer Mitmenschen angewiesen, die für uns die Botschaft Gottes in unserem Leben lesen, verbalisieren und erfahrbar werden lassen.

Methoden\Riten\Aktionen:

Neben einem Anspiel gibt es die Einladung, auf einem Zettel mit einer Sprechblase die Botschaft Gottes, die ich gerade in meinem Leben höre bzw. hören möchte, aufzuschreiben.

Vorbereitung:

Einüben des Spieles, Erarbeiten des Themas der Sternsingeraktion mir den Sternsingern

auf CD-Rom:

Kopiervorlagen Smartphone, Sprechblase\Lied

Leitwort:

Sternsinger\Botschaft\Entscheidung\Jahresanfang

Autor:

Claudia Schneider

 

2017-F-EU-Neujahr

 

 

14. Januar:

Kommst du mit?

2. Sonntag im Jahreskreis, B

Joh 1,35-42: "Meister, wo wohnst du?"

 

ab 8 Jahre und Familien

Form:

sonntägliche Eucharistiefeier als Familiengottesdienst

Biblische Texte:

1 Sam 3,3b-10.19(gekürzt); Joh 1,35-42("Evangelium in Leichter Sprache"

Exegetischer Hintergrund:

In der Perikope von den Jüngerberufungen geht es vor allem um die Christusbeziehung von Jüngern und Jüngerinnen nach Ostern, nicht zuerst um die Begegnung am Anfang von Jesu zu Wirken. In diesen ersten zwei von vier Begegnungsszenen werden Schritte zu einer tiefen Christusverbundenheit dargelegt. Dazu gehören: Man wird durch jemand zu Jesus gebracht, man kommt in seinen Blick und Macht eigene Erfahrungen mit ihm, die bleibend sind.

Inhalt:

Die Kinder sind eingeladen, kreativ über die Einladung Jesu nachzudenken, mit ihm zu kommen und zu schauen, wo und wie er lebt. Das Leben Jesu wird dabei nicht historisch betrachtet, sondern seine Absicht und sein Verhalten werden von den Kindern direkt auf ihre (unsere) Lebenswelt übertragen.

Bezug zur Lebenswelt:

Die Kinder freuen sich, wenn sie geliebt werden. Ihnen wird die Abendmahlfeier als Zeichen der Liebe Jesu erklärt. Die Kinder kennen einige Rituale vom Gottesdienst, am heutigen Gründonnerstag werden Ihnen einige Rituale nochmals erklärt.

Lied:

Der Gott, der alles Leben liebt(Eckert)

auf CD-Rom:

Lied\Einladungskarte\Malvorlage Haus J

Leitworte:

Gründonnerstag\Fußwaschung\Abendmahl\Jesu Liebe\Zeichen

Autor:

Rainer Beckert

 

2017-F-EU-O2So-B

 

 

14. Februar:

Gute Gedanken denken

Aschermittwoch:

Mt 6,1-6, 16-18: Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider

 

ab 3. Schuljahr

Zielsatz:

In der Fastenzeit wollen wir auf unsere Gedanken achten.

Inhalt:

In der Fastenzeit 2018 will ich darauf achten, was ich über mich und andere denke.

Riten\Aktionen:

Konfetti verbrennen\Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen\Evangelium als Rollenspiel\Segnung der Asche\Variante: Kinder bekreuzigen sich gegenseitig mit Asche. Schale mit Asche herumgeben

Material auf CD-Rom:

Titelbild Aschenkreuz\Einladungskarte zum Gottesdienst\Kopiervorlage Denkblase

Leitworte:

positiv denken\Gedanken\Fasten\Aschermittwoch

 

2017-F-WGF-Ascherm

 

 

7. Februar:

Proud to be a problem

Taufe des Herrn

Markus 1,7-11: Taufe Jesu

 

Jugendliche/Junge Erwachsene

Anlass:

Gruppengottesdienst/Gemeindeliturgie

Gottesdienstform:

Wortgottesdienst/Liturgische Filmnacht

Leitsatz:

Erkenne deine Würde, die du als getaufter Christ besitzt und handle entsprechend

Methoden\Riten\Aktionen:

Einsatz von Filmsequenzen\Tauferneuerung

Weitere Bibelstellen:

2 Korinther 5, 16ff.

Material auf CD-Rom:

Einladungskarte\Meditationsbild Taufe Jesu\Lied

Lied:

Komm, schenk mir Glauben(Bergmoser/Burchardt/Scherf)

Leitworte:

Würde\Nachfolge\Taufe Jesu\Tauferinnerung

 

2017-J-WGF-Tauf-dH-B

 

 

 

 


 

Heft 2/ 2017: Gottesdienstkonzepte für März bis Mai 2017

(erhältlich ab 22.02.2017) jetzt abonnieren

Kurze Impsulse für Kinder im Gemeindegottesdienst

26. März

4. Fastensonntag, A

Kurze Impulse für Kinder:

Joh 9,1-41: Blindenheilung

Einsatzmöglichkeit:

Nach dem Evangelium, entweder während der Predigt in separatem Raum oder in der

Inhalt:

Anhand der Übung „Der magische Augenblick“ sollen die Kinder nachspüren, wie schön es ist, Dinge zu sehen und wahrzunehmen.

 

 

2. April

5. Fastensonntag, A

Kurze Impulse für Kinder:

Joh 1,1-45: „Auferweckung des Lazarus"

Einsatzmöglichkeit:

Nach dem Evangelium, entweder während der Predigt in separatem Raum oder in der Gottesdienstgemeinde. Der Raum sollte ausreichend groß sein, da bei der Übung umher gegangen wird.

 

 

23. April

2. Sonntag der Osterzeit, A

Kurze Impulse für Kinder:

Joh 20,19-31: „Ungläubiger Thomas“

Einsatzmöglichkeit:

Nach dem Evangelium, zur katechese. Während der Predigt in separatem Raum. Der Raum sollte ausreichend groß sein, da bei der Übung umher gegangen wird.

 

 

7. Mai

4. Sonntag der Osterzeit, A

Kurze Impulse für Kinder:

Joh 10,1-10:„Wer durch die Tür kommt, ist der Hirte“

Inhalt:

Besuch vom Schäfer und Wer bin ich Spiel

Einsatzmöglichkeit:

Nach dem Evangelium kommt der Schäfer in den Kirchraum oder die Kinder gehen zur Katechese mit einem Katecheten (K) in einen gesonderten Raum und dort findet die Vertiefung statt. Hierzu sitzen die Kinder in Kreisform zusammen

 

 

 

 

 

 

5. März

Auf dem Weg in eine neue Zeit

1. Fastensonntag,
Lesejahr A

Mt 4,1-11: Jesus fastet in der Wüste

 

ab 8 Jahren und Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier am Sonntag als Familiengottesdienst.

Zielsatz:

Zu Beginn der Fastenzeit üben die Familien ein, nach Gottes Maßstäben zu leben. Wo sind wir versucht, unsere eigene Macht und Größe in Szene zu setzen?

Inhalt:

Zu Beginn der Fastenzeit fragt man sich vielleicht: Wer bin ich eigentlich? Was mache ich auf dieser Welt? Wer ist Gott? Warum gibt es mich überhaupt? Das sind Fragen, diesich auch Jesus inder Wüste gestellt hat. Und das sind die Fragen, die in der Geschichte der Teufel stellt: Wenn du so mächtig bist, dann beantworte dir die Fragen danach, wozu du auf der Welt bist, doch einfach selber. Sag, dass du Gottes Sohn bist, mach aus dieser Wüste ein Schlaraffenland.

Bezug zur Lebenswelt der Kinder

In unserer Gesellschaft mit übermächtig vielen Informationen ist es ein Kunststück, die richtigen Maßstäbe dafür zu haben, was wichtig und was richtig ist. Jesus zeigt uns Gottes Maßstäbe. Sie helfen den Familien, ihrem Leben eine Richtung zu geben.

Leitworte:

Fastenzeit; Gottes maßstab; Wüste; Versuchung Jesu

Autorin:

Dr. Annette Jantzen

 

 

 

 

 

 

10.–13. April

Menschen auf Jesu Weg

Drei Andachten in
der Karwoche

Joh 12,1-11; Joh 13,21-33.36-38; Mt 26,14-25

 

ab 5 Jahren

Gottesdienstform

Reihe von drei Andachten im Rahmen des morgentlichen Stuhlkreises in der KiTa. Die Andachten können alle, aber auch jeweils einzeln gefeiert werden.

Weitere mögliche Anlässe

Bausteine zur Bibelarbeit bei Kinderbibeltagen, biblische Einheiten in der Kita ohne Gottesdienstbezug.

Zielsatz

Wir sind froh, dass Jesus/Gott für uns da ist. Wir verbinden uns mit Jesus in seinen letzten Lebenstagen und erinnern uns an das Schwere, das ihm widerfahren ist.

Inhalt:

Drei Menschen stehen im Mittelpunkt, die in der letzten Lebenswoche Jesu eine wichtige Rolle gespielt haben: Maria salbt Jesus die Füße. Sie drückt auf diese Weise ihre Liebe zu ihm aus. Petrus gibt Jesus ein vollmundiges, aber – wie sich erweisen wird – leeres Versprechen ab. Judas erweist sich als falscher Freund. Er verrät Jesus.

Bezug zur Lebenswelt der Kinder:

Kinder sollten Ausdruckshandlungen aus ihren Beziehungserfahrungen kennen: cremen ist wie streicheln, schenken heißt: Ich mag dich. Gelebte Freundschaft ist für sie ein genauso alltägliches Thema wie deren Gefährdung durch Streit und Unzuverlässigkeit.

Methoden/Riten/Aktionen:

Gespräch, Erzählen der biblischen Geschichte, Rollenspiel-Dialog, Körperübungen, malen, Verehrungsritus, einen Leporello an den drei Tagen fortlaufend bebildern.

Raumbedarf:

Stuhlkreis in der Kita oder Sitzkreis in der Kirche. Beteiligte Personen: eine Person, die (an)leitet. Für den Dialog am Dienstag eine weitere erwachsene Person.

auf CD-Rom:

Jesusbild

Leitworte:

Jesus; Karwoche; Petrus; Judas; Maria; Freundschaft

Autorin:

Dr. Annette Höing

 

 

 

 

 

 

16. April

Da blüht uns was

Ostersonntag, am Tage

Joh 20,1-9: Das Grab ist leer

 

ab 10 Jahren und Familien

Zielgruppe:

Familien mit Kindern und Jugendlichen im Alter von etwa zehn bis 15 Jahren.

Zielsatz:

Auch wenn wir in unserer Welt oft erleben, dass Hoffnungen vergehen und gute Ansätze „umgemäht“ werden – mit der Auferstehung Jesu Christi hat etwas Neues begonnen, das bis in unsere Zeit (und darüber hinaus) wirkt: Durch die Taufe auf den lebendigen Gott sind wir neue Schöpfung; neues Leben ist uns verheißen.

Bezug zur Lebenswelt:

Schon junge Leute erfahren im Alltag vielfach, dass Träume sich nicht erfüllen und sie ihre Hoffnungen begraben müssen. Manch einer hat vielleicht gar schon selbst zu hören bekommen: „Du bist für mich gestorben“. In einer Welt, in der immer mehr Resignation und Pessimismus wachsen, will die Osterbotschaft Wurzeln schlagen und in den Herzen der Menschen erblühen.

Material Auf CD-Rom:

Bastelanleitung Origami-Blüten \ Etikett Samentüte

Leitworte:

Neuschöpfung; Natur; Garten Eden; aufblühen; Hoffnung

Zeitbedarf:

etwa 45 Minuten

Autor:

Jan Magunski

 

 

 

 

 

 

Maiandacht, wochentags

Begegnung mit Maria

 

Lk 1,39-42,45-47,49-50,56: Maria bei Elisabeth

 

ab 6 Jahren und Familien

Weitere Anlässe:

Auszugsweise in Marienmessen, Rosenkranzandachten, Wallfahrten, gekürzt auch für Kindergartenfeiern

Zielsatz:

Die Mutter Jesu ist wie meine Mutter: Sie ist immer für mich da.

Bezug zur Lebenswelt der Kinder:

Besuche sind Kindern bekannt und ein freudiges Ereignis. Hier geht es um den Besuch Marias bei Elisabeth. Maria ist bei jedem Kind.

Inhalt:

Gottesdienst mit einer Mariendarstellung als Zentrum, die schön geschmückt ist. In einer Blumen– (oder Lichter–) Prozession grüßen die Kinder Maria. Sie gewinnen Vertrauen in die Mutter Gottes, loben sie und bitten. Sie lernen das Gegrüßet-seist-du-Maria kennen. Ein Segenstanz bildet den Abschluss.

Material auf CD-Rom:

Marienbild als Vorlage zur Einladung und Meditation \ und Ausmalbild zum Gegrüßet- seist-du-Maria

Zeitbedarf:

ca. 30 bis 40 Minuten

Leitworte:

Maria; Brauchtum; Maiandacht; Mutter Gottes Mutter; Maria Heimsuchung; Begegnung; Prozession; Vertrauen

Autorin:

Hannelie Jestädt

 

 

 

 


 

Heft 1/ 2017: Projekte in Liturgie und Katechese

(erhältlich ab 25.01.2017) jetzt abonnieren

Gottesdienst-Reihe:
Altes Testament:

Moseerzählungen, Teil 4-6

In diesem Heft bündeln
wir drei Moseerzählungen:

 

 

Teil 4: Durst in der Wüste, Ex 17,3-7, 3. Fastensonntag A

 

Teil 5: Die zehn Gebote, Ex 20,1-17, 3. Fastensonntag B

 

Teil 6: Gott führt sein Volk nach Palästina. Mose stirbt.

Ex 34, 29-35:

Mose Gesicht strahlt

Ex 40,16-21.34-38:

Gott führt sein Volk in der Wolkensäule

Dtn 34,1-12:

Mose stirbt

Bisher erschienen in
dieser Gottesdienstreihe:

 

 

Teil 1: Mose wird gerettet, Ex 2,1-10 Heft 3/2014, 2. Go.

 

Teil 2: Gott beruft Mose, Ex 3 , Heft 4/2014, 1. Go.

 

Teil 3: Durchzug durchs Rote Meer, Ex 12-15 Heft 7/2014, 1. Go.

 

 

 

 

Reihe: Moseerzählungen,
Teil 4

Durst in der Wüste

19. März: 3. Fastensonntag A

Ex 17,3-7: Durst in der Wüste

 

Kinder ab 5 Jahren

Form:

Kinderkatechese im Rahmen z.B. von Kinderbibeltagen zum Thema Mose als Projekt über mehrere Wochen, zum Beispiel in der Fastenzeit. Einzeln auch als Themengottesdienst Wasser nutzbar. Liturgische Elemente ergänzen zur Wortgottesfeier, als Gruppengottesdienst werktags.

Inhalt:

Das Volk hat Durst. Es murrt gegen Mose, dadurch auch gegen Gott. Es klagt, jammert, ist aufgebracht und verzweifelt. Wir haben Durst und bekommen nichts zu trinken. Du versorgst uns nicht. Aber das ist deine Aufgabe. Es ist deine Schuld, dass wir dem Verdursten nahe sind. Die Angst vor dem Verdursten hat alle ergriffen. Mose, hat Angst um sein Leben. Nicht vor dem Verdursten, vielmehr davor, dass er von seinem Volk gesteinigt wird (Vers 4b). Alle haben Todesangst. Wo ist Gott in dieser Not? Mose wendet sich Gott zu und er erfährt Hilfe von Gott. Gott sorgt für das lebenswichtige Wasser (Vers 6b).

Bezug zur Lebenswelt:

Die Frage „Willst du mein Freund sein?“ kennen die Kinder. Jesus fragt Andreas und Petrus, ob sie Freunde werden wollen. Das können die Kinder nachvollziehen. Vielleicht gelingt es uns, dass durch den Gottesdienst deutlich wird, dass die Kinder merken, dass Jesus auch ihr Freund ist und sie mit ihm durchs Leben gehen können.

Methoden/Riten/Aktionen:

Biblische Erzählfiguren und frei erzählte Geschichte

Leitworte:

Altes Testament; Durst; Angst; Verzweiflung; Wasser; Mose; Wüste

auf CD-Rom:

bibl. Erzählfiguren

Autorin:

Annegret Kopkow

 

 

 

 

 

 

Reihe: Moseerzählungen,
Teil 5

Die zehn Gebote

Ex 20,1-17

Die Zehn Gebote

kath. Leseordnung:

Freitag der 16. Woche im Jahreskreis, ABC\ 3. Fastensonntag, B

 

ab 5 Jahren

Gottesdienstform:

Gruppengottesdienst/Wortgottesfeier für Grundschulkinder.

Mögliche Anlässe:

Kinderbibeltage Mose\ Themengottesdienst Regeln

Lebenswelt der Kinder:

Kinder brauchen klare Regeln. Das gibt ihnen Sicherheit. Das Gott auch Regeln aufgestellt hat für die Menschen, ist für sie nichts Ungewöhnliches.

Inhalt:

Kennen lernen der 10 Gebote

Methoden/Riten/Aktionen:

Freies Erzählen der biblischen Geschichte mit Hilfe von Biblischen Erzählfiguren und einer gestalteten Mitte.\ Basteln eines Leporellos

CD-Rom:

Leporello: Die zehn Gebote\ Kopiervorlage für daheim: Malen nach Zahlen

Raumgestaltung:

Kreisform zum Erzählen der Geschichte. Für das Ausmalen Tische und Stühle.

Leitworte:

Gebote; Vertrauen; Gottes Nähe; Mose; Altes Testament

Autorin:

Annegret Kopkow

 

 

 

 

 

 

Reihe: Moseerzählungen,
Teil 6

Gott begleitet sein Volk

Ex 34, 29-35

Mose Gesicht strahlt

Ex 40,16-21.34-38

Gott führt sein Volk in der Wolkensäule

Dtn 34,1-12

Mose stirbt

Kath. Leseordnung

Donnerstag der 10. und 17. Woche, sowie Mittwoch der 17. Woche im Jahreskreis, ABC

 

ab 5 Jahren

Mögliche Anlässe:

Kindergottesdienst, Projektarbeit in Grundschule und Kita, Kinderbibeltag.

Gottesdienstform:

Gruppengottesdienst/Wort-Gottes-Feier für Grundschulkinder.

Zielsatz:

Unser Leben hat einen Sinn und ein Ziel.

Inhalt:

Seit Mose Gottes Gebote bekommen hat, strahlt sein Gesicht. Er führt die Israeliten durch die Wüste - und sie lassen sich von Gott leiten, der vor ihnen her zieht, tagsüber in Form einer Wolkensäule und nachts als Feuersäule. So kommen sie endlich an im gelobten Land. Mosesieht das Land. Seine Mission ist erfüllt und er stirbt. Joshua übernimmt die Führung des Volkes - und erinnert sich an die letzten Etappen in der Wüste.

Bezug zur Lebenswelt:

Kinder lieben Geheimnisse. Gott in der Wolkensäule ist so ein spannendes Geheimnis. Er zeigt sich - und versteckt sich zugleich.

Methoden/Riten/Aktionen:

Freies Erzählen der biblischen Geschichte mit einer biblischen Erzählfigur. Gestaltete Mitte.

Raumgestaltung:

Kreisform zum Erzählen der Geschichte. Tische und Stühle zum Basteln.

Leitworte:

Licht; Gottes Gegenwart; gefüllt–erfüllt sein

Autorin:

Annegret Kopkow

 

 

 

 

 

 

04 Katecheseprojekt

Ich achte auf Dich und mich

 

Fasten in der Familie, mit Fastenessen

Jer 17,7f:

Sei achtsam mit dir und den anderen

 

ab 5 Jahren und Familien

Zielsatz:

Fasten kann auch heißen: Ich sorge gut für mich und sorge gut für dich.

Form:

Katecheseeinheit mit unterschiedlichen Elementen in der Gruppe (Plenum und Teilgruppen), Einzelarbeit

Dauer:

etwa 2 Stunden – mit gemeinsamem Essen entsprechend länger.

Mögliche Anlässe:

Fastenessen, Besinnungstag in der Pfarrei, generationen-übergreifendes Angebot. Familienkreisgruppen können das Angebot in Eigenregie durchführen. Da es inhaltlich mit den Themen Achtsamkeit und Wahrnehmung um ganz grundlegende Haltungen im Glauben geht, kann diese Einheit auch leicht abgewandelt außerhalb der Fastenzeit eingesetzt werden.

Inhalt:

Die Fastenzeit ist nicht zuerst eine Zeit der Verbote, sondern lädt dazu ein, achtsam darauf zu schauen, was ich selbst brauche und was mein Nächster braucht: Was tut mir gut? Was bringt mehr Lebensqualität in mein und unser Leben als Familie? Gott möchte, dass der Mensch sich entfalten kann. Wenn ein Mensch Freiraum hat und bei sich ist, kann er seine Wahrnehmung auch besser auf den anderen oder auf Gott richten. In der Einheit geht es um eine anfängliche Schulung der Wahrnehmung – seiner selbst und des anderen.

Bezug zur Lebenswelt der Familien:

Nicht nur Kinder sind täglich einer Fülle an Informationen, Impulsen, (Werbe-) Angeboten ausgesetzt. Viele davon treten mit dem Anspruch an sie auf, notwendig zu sein oder ihnen gut zu tun. Was davon in welchem Maße einem selbst und dem anderen wirklich gut tut, findet man nur heraus, wenn man sich selbst und die eigenen Bedürfnisse gut kennt. Ein erster Schritt dorthin ist eine Schulung und Einübung in die Wahrnehmung – auch als Voraussetzung für eine Sensibilität für die Wirklichkeit Gottes.

Methoden/Riten/Aktionen:

Wahrnehmungsübungen, Spiele, kreatives Gestalten, Austausch in der Gruppe, Körperübung, geführte Meditation, liturgische Elemente.

Material auf CD-Rom:

Grafik Auge\ Foto Baum\ Foto Apfel

Leitworte:

Fastenzeit; achtsam sein; sich selbst wahrnehmen; den anderen wahrnehmen; Weniger ist mehr; Wer bin ich?; gut sein zu sich; gut sein zum anderen; Grundhaltungen im Glauben

Autorin:

Dr. Annette Höing

 

 

 

 

 

 

Gottesdienstreihe

Kommunionvorbereitung 2017

Teil 4: Kommunionfeier

Jesus lebt – auch mit dir

Lk 24,13-21.25-32:

Jesus begegnet den Jüngern in Emmaus.

Zielgruppe

Kommunionkinder und ihre Familien

Katechetisches Umfeld:

Erstkommuniongottesdienst als Ziel des Kommunionweges

Bisherige Gottesdienste dieser Reihe:

 

 

Heft 09/2016: Teil 1 – Auftakt- und Vorstellungsgottesdienst

 

Heft 10/2016: Teil 2 - Taufe Jesu - zum 8. Januar 2017 -
Thema: Tauferinnerung

 

Heft 12/2016: Teil 3 - Tabor - zum 2. Fastensonntag A -

Gottesdienstform:

Familiengottesdienst als Eucharistiefeier am Sonntag

Zielsatz:

Jesus lebt und begleitet alle unsere Wege.

Bezug zur Lebenswelt:

In schweren Zeiten ist es gut, wenn man nicht allein gelassen ist. Die beiden Jünger auf dem Weg teilen ihr Leid und ihre Trauer miteinander auf dem Weg. Auch Kinder suchen, wenn sie sich verletzen, wenn sie bedrückt sind, die Nähe von vertrauten Menschen wie Eltern, Geschwister, Freunde. Beziehungen heilen und helfen weiter.

Inhalt:

Nach Einzug und Begrüßung der Kommunionkinder werden die Kinder einzeln aufgerufen und dabei die Kerzen entzündet. In der Hinführung zum Evangelium kommen die Erfahrungen des Kommunionweges in Zusammenhang mit der Emmausgeschichte zur Sprache. Dabei merken die Kinder, wie die Zuwendung Jesu zu seinen Jüngern auch ihnen gilt.

Methoden/Riten/Aktionen:

Persönliche Einladung der Kinder durch Aufrufen der Namen/ Stilleübung/ Hinführung und vertiefende Gedanken zum Evangelium/ Aktion vor dem Evangelium: Vor dem Altar ist ein Weg mit Tüchern angedeutet. Die Kinder bringen verschiedene Symbole, die die Parallelen ihres Weges zu dem der Emmausjünger aufzeigen/ Gabenprozession/ Zur Gabenbereitung versammeln sich alle Kinder um den Altar.

Material auf CD-Rom:

Foto Kirchenfenster Emmausgang

Lied:

Wir decken den Tisch… (Gabenprozession)

Leitworte:

Kommunionfeier 2017; Reihe: kommunionvorbereitung 2017, Teil 4; Weg; Emmaus; Jesus lebt

Autorin:

Ulrike Mayer-Klaus

 

 


 

Februar + März 2017: Unsere Gottesdienstkonzepte

(erhältlich ab 14.12.2016 in Heft 12/2016) jetzt abonnieren

5. Februar:

Salz der Erde

5. Sonntag im Jahreskreis, A

Mt 5, 13-16: Salz der Erde

 

Ab 10 Jahren und Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier am Sonntag als Familiengottesdienst

Zielsatz:

Jesus sucht Menschen, die „das Salz in der Suppe der Welt sind“ – er sucht uns.

Bezug zur Lebenswelt:

Salz ist – auf der Salzstange, dem Popcorn oder den Pommes Frites „einfach da“, woher es kommt und welchen Wert es hat, darüber machen sich wahrscheinlich die wenigsten Teenies heute Gedanken. Aber diese Überlegungen sind wichtig, um Jesu Zusage und Aufträge zu verstehen: Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt!

Inhalt:

Parallel zu der Überlegung, was eine Salzstange zur Salzstange macht, stellt der Gottesdienst die Frage, was einen Christen zum Christen macht. Was unterscheidet uns, was zeichnet uns aus, was hilft uns, dem Anspruch Jesu gerecht zu werden: „Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt!“?

Methoden/Riten/Aktionen:

Dieses Mal gibt es das „Give-away“ schon zu Beginn: eine Salzstange, die auf einem Fähnchen die beiden Hauptfragen des Gottesdienstes stellt, will in die Thematik einführen und neugierig machen. Ausgehend vom Evangelium werden andere Beispiele benannt, die für menschliches Dasein ähnlich (lebens)wichtig sind wie Salz und Licht. Vor diesem Hintergrund können die Kinder und Jugendlichen verstehen, dass sie – nicht nur in den Augen Jesu – wichtig sind für andere. Einige Beispiele.

Weitere mögliche Anlässe:

Das Evangelium ist dem 5. Sonntag im Jahreskreis entnommen, kann aber auch dann gelesen werden, wenn es um Berufung und Verantwortung geht: etwa bei einer Messdieneraufnahme o.ä.

Leitworte:

Verantwortung; Berufung; Weltgestaltung; Frieden; Gerechtigkeit

Lied:

Sanctus (Büssing)

Autor:

Jan Magunski

 

 

 

 

 

 

Reihe: Firmvorbereitung 2017, Teil 2

Das Herz ist eine miese Gegend

19. Februar:

7. Sonntag im Jahreskreis, A

 

Mt 5,38-48: Die andere Wange hinhalten

 

ab 16 Jahren

Reihe:

2teilig. Firmvorbereitung 2017, Teil 2. Teil 1 findet sich in Heft 8/2016

Gottesdienstform:

Wortgottesdienst als Gruppengottesdienst

Bezug zur Lebenswelt:

Die Unterscheidung der Geister in Fragen der Liebe fällt jungen Leuten schwer. Sie lassen sich von ihren Gefühlen leiten, die jedoch oft in die Irre führen.

Zielsatz:

Wer die Rachepsalmen liest, braucht sich für seine inneren Rache- und Gewalt-Empfindungen nicht mehr zu schämen.

Inhalt:

Aggresive Gefühle gilt es wahrzunehmen, bevor man sie zur Seite legen kann. Dabei helfen die Rachepsalmen der Bibel.

Methoden/Riten/Aktionen:

Einsatz von Filmsequenzen \ Gebet verfassen \ Alltagshelfer

Weitere Bibelstellen:

Ex 21,23-25; Ps 59; Ps 109

Leitworte:

Firmvorbereitung; Liebe; Film; Gewaltlosigkeit; Hass; Rache; Feindesliebe; Menschenwürde; Wut; Herz; Verletzung

Autor:

Christian Olding

 

 

 

 

 

 

26. Februar:

Im Vertrauen üben

8. Sonntag im Jahreskreis A

Mt 6,24-34: Macht euch also keine Sorgen

 

ab 8 Jahren und Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier am Sonntag als Familiengottesdienst

Weitere mögliche Anlässe:

Thema Vertrauen

Zielsatz:

Wir dürfen Gott vertrauen und sind eingeladen, uns im Vertrauen zu üben

Inhalt:

Wir sind eingeladen, uns im Vertrauen auf Gott zu üben. Wenn wir auf Gott vertrauen, dürfen wir Sorgen abgeben und kommen gut an einem Ziel an.

Bezug zur Lebenswelt der Kinder:

Auch Kinder kennen bereits Sorgen, sie werden eingeladen, sich im Vertrauen zu üben. Zu wissen, ich kann Gott vertrauen, schenkt ein gutes Gefühl.

Methoden/Riten/Aktionen:

Anspiel \ Vertrauensübung \ Meditation mit Stein \ freie Fürbitten\Ein Andenken

Material:

Kopiervorlage „Abendgebet zu Karneval“

Leitworte:

Vertrauen; Sorge; Ängstlichkeit

Autorin:

Marion Beyers-Reuber

 

 

 

 

 

 

Reihe:

Altes Testament, David und Goliat
Wie groß bist du?

 

1 Sam 17, 1-58: David und Goliat

 

2 – 5 Jahre

Gottesdienstform:

Wort-Gottes-Feier als Gruppengottesdienst

Zielsatz:

Manchmal fühlen wir uns klein, manchmal groß. Gott macht uns mutig.

Bezug zur Lebenswelt:

Auch Kinder kennen Gefühle wie Macht, Wut, Rachegelüste und andere schwierige menschliche Erfahrungen. Auf der einen Seite erfahren sie sich als mächtig, als groß und stark und gleichzeitig sind da Bereiche, in denen sie sich ohnmächtig, klein, ängstlich und schwach fühlen.

Inhalt:

Der Gottesdienst thematisiert urmenschliche Gefühle und Erfahrungen. Diese Erfahrungen werden erspürt, mit der biblischen Geschichte in Beziehung gesetzt und so im Glauben auf Gott hin gedeutet: „Mit Dir, mein Gott, darf ich mutig meinen Weg gehen.“

Methoden/Riten/Aktionen:

Bewegungslied, Körperübung, Erzählung mit Nachspielen, kreative Umsetzung/ Einsatz von Fingerpuppen oder Stabpuppen

Material:

Bastelvorlage Fingerpuppe „David und Goliat“
Kopiervorlage: Abendgebet für alle, die sich klein fühlen

Leitworte:

Altes Testament; klein und groß; David und Goliat; Mut

Autorin:

Claudia Schneider

 

 

 

 

 

 

Sondergottesdienst: Karneval

Das Leben feiern

 

Mt 11,16-19a: Jesus, Freund der Sünder

 

Für Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier am Sonntag als Familiengottesdienst

Zielsatz:

Gott begleitet uns, wenn das Leben unbeschwert und fröhlich ist, aber auch, wenn es schwer wird.

Bezug zur Lebenswelt:

Kinder verkleiden sich gerne und schlüpfen gerne in andere Rollen. Karneval ist deshalb für die Kinder ein Höhepunkt im Jahr.

Inhalt:

Jesus als feiernder Mensch, die Feier als Erfahrung und Vorgeschmack des Heils und der Gottesgemeinschaft

Methoden/Riten/Aktionen:

Gemeinsames Schmücken des Gottesdienstraumes, Verteilung der Aufgaben des Messedienens unter allen Kindern, Süßigkeiten am Schluss.

Material:

Aufgabenkärtchen Messdienerarbeit \ Spruchzettel für die Süßigkeiten

Leitworte:

Karneval; Feiern; Messdiener

Autorin:

Dr. Annette Jantzen

 

 

 

 

 

 

12. März:

In Jesus begegnet uns Gott

Reihe: Kommunion-
vorbereitung 2017
2. Fastensonntag, A

Mt 17,1-9: Verklärung auf dem Berg Tabor

 

ab 8 Jahren und Familien

Zielgruppe:

Kommunionkinder und ihre Familien

Katechetisches Umfeld:

Der Gottesdienst findet im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung statt.

Weitere Gottesdienste dieser Reihe:

Heft 09/2016: Teil 1 – Auftakt- und Vorstellungsgottesdienst
Heft 10/2016: Teil 2 – Taufe Jesu – zum 8. Januar 2017 – Thema: Tauferinnerung
Heft 1/2017: Teil 4 – Kommunionfest

Gottesdienstform:

Familiengottesdienst als Eucharistiefeier am Sonntag

Zielsatz:

Jesus will unser Leben mit seinem Licht hell machen.

Bezug zur Lebenswelt:

Zuwendung erfahren, getröstet und in die Arme genommen zu werden, das kann so stärkend und heilend wirken wie das Licht, das die Jünger auf dem Berg Tabor überrascht hat. Und auf einmal merkt man: Es geht wieder besser, es geht weiter, ich kann meinem Weg und meiner Zukunft trauen.

Inhalt:

Wenn Menschen erleben, dass Gott mit ihnen ist, dann bewältigen sie ihren Alltag und manche Lebenssituation besser. Die „Lichterfahrung“ der Jünger auf dem Berg Tabor, die Erfahrung der Nähe Gottes lässt sie froher und getroster wieder in die Niederungen ihres Alltags zurück kehren. Sie haben etwas erlebt, das ihr Leben verändert hat. Diese Erfahrung will auch uns in diesem Gottesdienst berühren und stark machen für unser Weitergehen.

Methoden/Riten/Aktionen:

Stilleübung \ Hinführung und vertiefende Gedanken zum Evangelium \ Lied und Tanz

Leitworte:

Kommunionvorbereitung; Tabor; Verklärung

Autorin:

Ulrike Mayer-Klaus, Rottenburg

 

 


 

Januar 2017: Unsere Gottesdienstkonzepte

(erhältlich ab 26.11.2016 in Heft 11/2016) jetzt abonnieren

1. Januar:

Geh mit Gottes Segen

Segensgottesdienst zum Neuen Jahr

Num 6,22-27: Aaronitischer Segen
Lk 2,16-21: Namengebung Jesu

 

für Familien, Familien mit Kindern und Großeltern und Paten

Mögliche Anlässe:

Familien-Segensgottesdienst zum Neuen Jahr (am Neujahrsnachmittag oder an einem der Wochentage nach Neujahr), einzelne Elemente für andere Gottesdienste

Gottesdienstform:

Wortgottesfeier, Gruppengottesdienst als Stationsgottesdienst

Ziel:

Die Kinder sollen spüren und in ihrem Vertrauen bestärkt werden, dass Gott sie und ihre Familie nicht allein lässt, sondern ihnen für das neue Jahr seinen Schutz und seinen Segen zusagt.

Lebenswelt der Familien:

Auch Kinder erleben den Jahreswechsel schon früh ganz bewusst mit und werden häufig von den Eltern in die Feierlichkeiten einbezogen. Kinder leben, je jünger sie sind, desto mehr, aus ihrem Urvertrauen, dass die Welt gut ist und von Gott beschützt wird. Der Segen in dieser Übergangszeit wird ihnen gut tun, vor allem, wenn sie ihn mit der Familie erleben dürfen. Kinder wollen hören und spüren, dass auch ihre Familie beschützt und gesegnet ist.

Inhalt:

Ein neues Jahr ist immer noch etwas Besonderes. Die Zeit der Jahreswende ist eine Zeit des Abschlusses und -der bewussten Besinnung auf das kommende neue Jahr. Oft genug tauchen in dieser Zeit Fragen auf, wie z.B.: Wie wird das neue Jahr werden? Was wird es mir schenken oder auch wegnehmen? Was erwarte ich vom neuen Jahr? Was nehme ich mir für das neue Jahr vor? Wer sich mit Gott verbunden fühlt, dem mag es gut tun, das neue Jahr, sich selbst und die Menschen, die mit durch das Jahr gehen, unter den Segen Gottes zu stellen und aus Gottes Segen neue Kraft zu schöpfen.

Methoden/Riten/Aktionen:

Einladung zum Gottesdienst, „Schön, dass du da bist“-Zusage am Taufbecken, Stationengang mit Sternenlichtern vom Taufbecken zur Krippe und weiter zum Altar, stilles Fürbittgebet an der Krippe, besonderer Segen am Altar, Sternenlicht als Giveaway

Autorin:

Anke Wolf

 

 

 

 

 

 

8. Januar:

An dir freue ich mich

Taufe des Herrn, A

Reihe: Kommunionvorbereitung 2017,
Teil 2: Tauferneuerung Mt 3,13-17: Taufe Jesu

Zielgruppe:

Erstkommunionkinder, Familien, Gemeinde

Reihe:

Die vierteilige Reihe zur Kommunionvorbereitung 2017 finden Sie in folgenden Heften:
Heft 9/2016, Teil 1: Eröffnungsgottesdienst
Heft 12/2016, Teil 3: zum 2. Fastensonntag A, Thema Tabor
Heft 1/2017, Teil 4: Kommunionfest

Weitere Anlässe:

Tauferneuerung, Taufe von Kommunionkindern, die noch nicht getauft sind.

Gottesdienstform:

Familiengottesdienst als Eucharistiefeier am Sonntag

Lebensbezug:

Die Kinder wissen, was es heiß, Kind von Eltern zu sein. Deshalb werden sie verstehen, was es heiß, Kind Gottes zu sein.

Zielsatz:

Es gilt, das Vertrauen der Kinder in Gott aufzubauen.

Inhalt:

Erinnerung an die eigene Taufe und die Zusage: Du bist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter.

Methoden/Riten/Aktionen:

Stilleübung am Anfang mit Umhängekreuz, siehe Auftaktgottesdienst in Heft 9/2016, Tauferinnerung, bewusstes Bekreuzigen mit Weihwasser nach der Tauferneuerung

Leitworte:

Namen; Taufe; Kind Gottes; Vertrauen

Autorin:

Ulrike Mayer-Klaus, Rottenburg-Stuttgart

 

 

 

 

 

 

22. Januar:

Menschenfischer

3. Sonntag im Jahreskreis, A

Mt 4,12-23: Menschenfischer

 

ab 5 Jahren

Zielsatz:

Jesus möchte, dass wir seine Freunde werden, so wie es Andreas und Petrus geworden sind.

Inhalt:

Jesus beruft / ruft Menschen zu sich. Er beruft die ersten Jünger. Er findet Freunde fürs Leben. Das Leben von Petrus und Andreas ändert sich grundlegend. Jesus ruft sie in seinen Dienst und sie lassen sich von Jesus rufen. Sie werden von Fischern zu Menschenfischern.

Bezug zur Lebenswelt:

Die Frage „Willst du mein Freund sein?“ kennen die Kinder. Jesus fragt Andreas und Petrus, ob sie Freunde werden wollen. Das können die Kinder nachvollziehen. Vielleicht gelingt es uns, dass durch den Gottesdienst deutlich wird, dass die Kinder merken, dass Jesus auch ihr Freund ist und sie mit ihm durchs Leben gehen können.

Methoden/Riten/Aktionen:

Frei erzählte Geschichte mit biblischen Erzählfiguren. Ersatzweise kann die Geschichte auch mit den Bildern (siehe Anhang) erzählt werden. Wenn es ein „Kamishibai-Erzähltheater“ gibt, können die Fotos so vergrößert werden, dass sie in das Erzähltheater passen.

Gottesdienstform:

Wortgottesfeier mit Kindern

Leitworte:

Jesus; Freund; Begleitung.

Autorin:

Annegret Kopkow

 

 

 

 

 

 

29. Januar:

Unterwegs mit leichtem Gepäck

4. Sonntag im Jahreskreis, A

Mk 5,1-12a: Bergpredigt

 

6–10 Jahre und Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier am Sonntag als Familiengottesdienst

Zielsatz:

Gott begleitet unser Leben.

Bezug zur Lebenswelt:

Die Kinder können ihre eigenen ersten Wandererfahrungen einbringen und reflektieren. Der Vergleich: schwerer und leichter Rucksack kann sie körperlich spüren lassen, dass es Belastendes gibt, was meinen Lebensweg schwer macht. Unter Anleitung und mit Einbezug der Eltern können sie überlegen, was das Leben leicht macht und wie wir uns einander vieles Erleichtern können.

Methoden/Riten/Aktionen:

Aktualisierung von Lesung und Evangelium durch Projektion von 2 Fotos \ Katechesegespräch

Exegetischer Hintergrund:

Die Perikope bildet den Anfang der Bergpredigt Jesu (Mt 5-7); der Abschnitt hat eine besondere Bedeutung und stellt so etwas wie das Programm der ganzen Rede dar. Mt 5,1-12a nennt neun so genannte „Seligpreisungen“. Bei dieser literarischen Gattung handelt es sich um nichts anderes als um Glückwünsche, mit denen ausgewählten Personen Gottes Beistand und Hilfe zugesprochen wird.

Leitworte:

Berg; Verbindung von Himmel und Erde; Zuverlässigkeit; Stärken; Schwächen; Wanderung; schweres und leichtes Gepäck

Autor:

Rainer Beckert

 

 

 

 

 

 

Reihe

Garten-Kinder-Gottesdienst, Teil 4 Endlich Winter!

 

Gen 41,33-36: Vorratshaltung

 

ab 4 Jahren

Mögliche Anlässe:

Morgenkreis, Wochenabschluss, Fest in der Jahreszeit, jeweils zu Beginn oder Mitte der neuen Jahreszeit.

Gottesdienstform:

Gruppengottesdienst als Wortgottesfeier

Bezug zur Lebenswelt:

Die Kinder entdecken spielerisch, wie sich Gottes Schöpfung im Laufe der vier Jahreszeiten verändert. Sie werden mit einem „Garten-Kinder-Gottesdienst“ mit allen Sinnen durch die vier Jahreszeiten begleitet. Das Staunen über die Veränderungen und Wunder in der Schöpfung, das abenteuerliche Entdecken, sowie Dank und Bitte an Gott stehen im Vordergrund.

Zielsatz:

Kinder erleben die Vielfalt der Schöpfung ist und beobachten, wie die Natur im Winter Kraft sammelt für das Frühjahr.

Inhalt:

Teil 4: Winter. Im Winter ruht der Garten. Er ist kalt und kahl. Wir leben von den Essensvorräten des Sommers und Herbst.

Frühere Gottesdienste der Reihe:

Garten-Kinder-Gottesdienst.
Teil 1 - Heft 1/2016 - Frühling
Teil 2 - Heft 4/2016 - Sommer
hier: Teil 3 - Heft 7/2016 - Herbst
Teil 4 - Heft 11/2016 – Winter.

Methoden\ Riten\ Aktionen:

Jahreszeitenlied aus dem Kinder-Gotteslob 370 als rituelles Verbindungsglied zwischen den Garten-Kinder-Gottesdiensten. \ Einstieg: Kinder betrachten Möglichkeiten der Haltbarmachung von Lebensmittel. \ Fürbitten: Vorlesen von älteren Kindern, Orff- Instrumente von jüngeren Kindern bedient. \ Vater unser: an den (kalten) Händen halten im Kreis

Leitworte:

Winter; Vorrat; Garten; Schnee

Autor:

Peter Schott

 

 

 

 

 

 

Januar 2017
Themengottesdienst

Was so alles erwartet wird

 

Mt 12, 38-40: Das Zeichen des Propheten Jona

Zielgruppe:

Junge Erwachsene

Gottesdienstform:

Themengottesdienst für junge Erwachsene bis 30 Jahren, in freier Gestaltung

Raumbedarf:

Möglichst ein spiritueller Raum, der von der Bestuhlung her flexibel ist

Bezug zur Lebenswelt:

Junge Erwachsenen sind einem vielfältigen Erwartensdruck ausgesetzt.

Zielsatz:

Die jungen Erwachsenen sollen offen werden für die Begegnung mit Gott und sich von falschem Erwartungsdruck lösen.

Inhalt:

Warten können – keinem falschen Erwartungsdruck unterliegen – offen werden für Gott

Methoden/Riten/Aktionen:

Rollenstellen, Meditation, Rollenspiel

Leitworte:

Erwartungsdruck; warten können; Erwartungen; mich Gott öffnen

Autor:

Markus Henz

 

 


 

Dezember 2016: Unsere Gottesdienstkonzepte

(erhältlich ab 26.10.2016 in Heft 10/2016) jetzt abonnieren

11. Dezember:

Gutes tun wirkt

3. Sonntag im Advent A

Mt 11,2-11: Blinde sehen und Lahme gehen

 

ab 8 Jahre und Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier am Sonntag

Weitere mögliche Anlässe:

Wortgottesfeiern zum Thema Advent, Hilfsbereitschaft

Bezug Lebenswelt der Kinder:

Über die Zuwendung zu Bedürftigen können die Kinder sich selber als „gut“ wahrnehmen und selber bejahen.

Zielsatz:

Jesus lädt uns ein, Gutes zu tun, das Gute hat wie der Glaube eine Wirkung, es schenkt Freude und setzt sich fort.

Inhalt:

Wir bereiten uns auf Jesu Geburt vor. Jeder ist eingeladen, Gutes zu tun. Gutes Tun hat eine Wirkung, wie der Glaube an Jesus eine Wirkung hat. Er schenkt Freude und Kraft. Das Gute, das wir tun, setzt sich fort. Die Kinder überlegen, was sie Gutes machen können.

Methoden/Riten/Aktionen:

Zur Katechese sammeln Kinder Ideen, was sie Gutes machen können. Zu jeder Idee wird ein Spielstein aus einem Korb genommen. In der Art eines Dominospiels wird später der erste Stein in Bewegung gesetzt. Ein Videofilm verdeutlicht die Botschaft der Katechese.
Zum Friedensgruß wird eine lange Kette gebildet, wie bei der stillen Post wird ein Handgruß (leichtes Drücken) weitergereicht. Zum Andenken wählt jeder einen Zettel aus den „Aktionen der Freundlichkeit“ aus, die am Ende der Gottesfeier ausliegen.

Leitworte:

Blind; Heilung; Gutes tun; Soziales Engagement; Adven; Hilfsbereitschaft

Autorin:

Marion Beyers-Reuber, Selfkant

 

 

 

 

 

 

18. Dezember:

Gott bahnt neue Wege

4. Adventssonntag,
Lesejahr A

Mt 1,18-24 Ein Engel kündigt Josef die Geburt Jesu an

 

ab 5 Jahren und Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier am Sonntag als Familiengottesdienst

Mögliche Anlässe:

Wort Gottes Feier in der KiTa.

Bezug zur Lebenswelt:

Für Kinder (aber auch für Erwachsene) ist es eine fast alltägliche Erfahrung, dass etwas nicht so geht, wie sie es sich wünschen oder vorgenommen haben: sei es, dass ihre Kompetenzen dafür (noch) nicht ausreichen, sei es, dass sie an Verbote stoßen, sei es, dass die Realität gegenüber ihrer Phantasie begrenzt ist. Mit diesen kleinen und größeren Enttäuschungen klar zu kommen ist Teil des Erwachsenwerdens. Für alternative Möglichkeiten und Wege offen zu sein und deren Chancen annehmen zu können, ist ein Lernprozess. Menschen, die solche Situationen begleiten und Vorbilder sind, ermutigen Kinder bei diesem Lernschritt, beispielsweise Eltern oder Personen, von denen Kinder aus Erzählungen hören. Das Vertrauen auf Gott als Lebensbegleiter kann Kinder zusätzlich stark machen.

Zielsatz:

Gott kann auch da Gutes mit uns (be-)wirken, wo sich unsere Pläne und Vorhaben nicht umsetzen lassen.

Inhalt:

Der biblische Josef wird im Evangelium mit einer völlig unvorhergesehenen Situation konfrontiert: Dass seine Verlobte bereits ein Kind erwartet, das nicht von ihm ist, durchkreuzt seine Zukunftspläne. Was wie ein bitteres Ende und enttäuschendes Scheitern aussieht, wird durch Gott der Anfang für eine gute Zukunft: die Geburt Jesu. Josef stellt sich mit Gottes Hilfe der Situation und wirkt an dessen Heilsplan mit.

Methoden/Riten/Aktionen:

Rollenspiel im Kirchenraum (neuen Weg suchen) und Interview mit dem hl. Josef. - Bildbetrachtung

Leitworte:

Zukunftspläne; Enttäuschung; versperrter Weg; Neuorientierung; neuer Weg; Mitwirken an Gottes Plan

 

 

 

 

 

 

24.Dezember:

Wie wird Weihnachten?

Heiligabend

Lk 2, 1-20: Die Geburt des Herrn nach Lukas

 

ab 6 Jahren und Familien

Gottesdienstform:

WortGottesFeier

Lebensbezug für Kinder:

Kinder fiebern seit Wochen auf das Weihnachtsfest zu. Als religiöses Ereignis wird das Fest allerdings in den Familien immer weniger wahrgenommen. Geschenke an die Kinder stehen im Vordergrund.

Zielsatz:

Das größte Geschenk an Weihnachten ist Jesus.

Inhalt:

Erst die Geburt Jesu macht Weihnachten zum Fest, gibt dem Fest seinen Sinn. Die alternativ verwendeten Symbole stellen nur Teilaspekte des Weihnachtsfestes dar.

Methoden/Riten/Aktionen:

Kinder füllen die leere Krippe mit Alternativen zur Jesusfigur.

Lieder:

Lasst uns alle gehen nach Betlehem, Gregor Jeub; In Betlehem, in dunkler Nacht, Gregor Jeub; Freude, Freude überall, Gregor Jeub

Zeitbedarf:

ca. 45 Minuten

Leitworte:

Weihnachten; Heiligabend; Geschenk; Krippenfeier

Autor:

Wolfgang Oellers

 

 

 

 

 

 

Kinder-Bibel-Tag im Advent mit Andach

Warten, warten…wie Johannes

 

Lk 3, 2b-4.7-8a.10-16.18: In der Wüste

 

ab 8 Jahren

Projektform:

Kinderbibeltag mit Katechese und Bastelangeboten, zum Abschluss eine Andacht.

Inhalt:

Familiengottesdienst als Eucharistiefeier am Sonntag.

Zielsatz:

Jesus ist bei dir und begleitet deine Wege.

Bezug Lebenswelt der Kinder:

Die Kinder kennen den Advent als Zeit zum Basteln, Plätzchenbacken, Dekoration in den Häusern und Straßen, Tannenbäume mit Lichterketten in der Stadt.

Inhalt:

Johannes der Täufer, Umkehrpredigt, Erwartung des Messias, Jesus bei Johannes. Als adventliches Angebot wird auf die Vorbereitung des Volkes auf den Messias durch Umkehr fokussiert: Die Menschen erwarten den Retter von Gott und erleben einen langen Advent.

Methoden/Riten/Aktionen:

Es werden verschiedene Aktionen angeboten, die je nach Gegebenheiten für alle oder für Kleingruppen parallel oder hintereinander angeboten werden können.

Zeitbedarf für den Kinderbibeltag:

4 Stunden

Leitworte:

Kinderbibeltag; Advent; warten; Erwartung; Johannes; Wüste

Autorin:

Dr. Annette Jantzen, Aachen

 

 

 

 

 

 

25. Dezember:

Wie Jesus sich selber sieht

Hochfest Weihnachten, A:

Joh 1,1-18: Johannesprolog

 

Jugendliche und Familien

Gottesdienstform:

Eucharistiefeier am Hochfest

Zielsatz:

Verstehen, wie Jesus selber sich sieht

Inhalt:

Erfahren, wer Jesus ist, wer er für uns sein kann und wie er sich uns im Gottesdienst zeigt.

Leitworte:

Jesus; Weihnachten

Autorin:

Ulrike Mayer-Klaus